Haushaltskürzungen im Sozialbereich konnten durch Grüne Bundestagsfraktion abgewendet werden

Bericht aus dem Bun­des­tag von unse­rer Abge­ord­ne­ten Anna Lühr­mann:

Geplan­te Kür­zun­gen im Sozi­al­be­reich hat­ten zu gro­ßer Ver­un­si­che­rung bei sozia­len Trä­gern vor Ort geführt. In Gesprä­chen mit der hei­mi­schen grü­nen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Dr. Anna Lühr­mann hat­ten Ver­tre­ter der Cari­tas Lim­burg ihre Befürch­tun­gen deut­lich gemacht, denn die Nach­fra­ge nach Unter­stüt­zung von hil­fe­su­chen­den Men­schen steigt.

Ursprüng­lich soll­ten Frei­wil­li­gen­diens­te, poli­ti­sche Bil­dung, Jugend‑, Kin­der und Migra­ti­ons­ar­beit von den Kür­zun­gen betrof­fen sein. Nun konn­ten im Rah­men der Haus­halts­ver­hand­lun­gen eine beträcht­li­che finan­zi­el­le Stär­kung erreicht wer­den. Beson­ders erfreu­lich für die Schu­len im Land­kreis ist die Auf­sto­ckung des Kin­der- und Jugend­plans um 45 Mio., womit die Wei­ter­füh­rung des erfolg­rei­chen „Respect Coach“-Programms für das kom­men­de Jahr gesi­chert wer­den konnte.

Für die Finan­zie­rung von psy­cho­so­zia­len Zen­tren, Frü­hen Hil­fen, Inte­gra­ti­ons­kurs­be­glei­ten­der Kin­der­be­treu­ung und Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­sern, die im Zukunfts­pa­ket von Fami­li­en­mi­nis­te­rin Lisa Paus ange­sie­delt sind, sowie von Inte­gra­ti­ons­kur­sen konn­ten zusätz­li­che Gel­der aus­ge­han­delt wer­den. Auch für die Migra­ti­ons- und Asyl­ver­fah­rens­be­ra­tung fal­len die Kür­zun­gen deut­lich gerin­ger aus als ursprüng­lich befürch­tet und ermög­li­chen die Fort­füh­rung die­ser inte­gra­ti­ven Arbeit vor Ort.

„Die im Haus­halts­ent­wurf ursprüng­lich geplan­ten Kür­zun­gen bei der poli­ti­schen Bil­dung konn­ten wir fast kom­plett zurück­neh­men und damit ein wich­ti­ges Signal set­zen: poli­ti­sche Bil­dung ist unab­ding­bar in einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft und dient der Siche­rung des gesell­schaft­li­chen Frie­dens“, kon­sta­tiert Lührmann.